Naturheilpraxis
Melanie Kriegs

Heilpraktikerin 
&
Diplom -Oecotrophologin (FH)

Frei ist der Mensch, insofern er in jedem Augenblick seines Lebens in sich selbst einen Neubeginn setzen kann.

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Über mich

Mit 45 Jahren habe ich mich entschlossen Heilpraktikerin zu werden, weil dieser Beruf aus meiner Sicht all mein bisher angeeignetes Wissen, bisherige berufliche und private Erfahrungen und mein Wesen wunderbar vereint. Ich bin auch Diplom-Oecotrophologin (Fachhochschule-Münster), Fitness- und Gesundheitstrainerin (B-Lizenzen/Fitnessakademie-Münster) und Milchwirtschaftliche Laborantin (Berufsausbildung/Berufskolleg Glockenspitz Krefeld und Humana Milchunion Everswinkel).

Aufgrund eigener gesundheitlicher Schicksalsschläge verneige ich mich vor der Schulmedizin. Jedoch musste ich auch erfahren, dass man dort als Patient im Grunde nicht selten eine anonyme Fallpauschale ist. Medizinische Leitlinien und Budget sind ausschlaggebend für die Versorgung, was für die Individualität eines Patienten oftmals wohl wenig Raum lässt. Durch angeeignetes Fachwissen und vor allem persönliche Erfahrung weiß ich heute, dass man die Schulmedizin oftmals sehr gut um integrative Verfahren aus der Naturheilkunde ergänzen kann, um Patienten sinnvoll und nachhaltig naturheilkundlich zu unterstützen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel mehr sich erreichen lässt, wenn Schulmedizin und Naturheilkunde Hand in Hand gehen. Abhängig von der Diagnose kann der Einsatz naturheilkundlicher Verfahren selbstverständlich auch alleinig in vielen Fällen zu einer Besserung von Beschwerden führen. Im Unterschied zu schulmedizinischen Therapien und Medikamenten, ist hier oft etwas mehr Geduld gefragt, da die Wirk- und Regulationsmechanismen meist langsamer und dafür aber umfassender greifen. Nach meiner Beobachtung sind die Therapien deutlich nebenwirkungsärmer und sollen darauf abzielen, den Körper systematisch zu unterstützen und zu stärken. Die Naturheilkunde betrachtet den Menschen ganzheitlich und therapiert in der Regel nie nur einzelne Symptome.
Der eigene Lebensweg hat mir gezeigt, dass die Gesundheit unser höchstes Gut ist. Wenn Sie in meine Praxis kommen, vertrauen Sie mir Ihre Gesundheit und Ihr Geld an. Ich verspreche Ihnen, dass ich all mein Wissen und all meine Fähigkeiten für Sie einsetzten werde. Dabei werde ich nur solche Therapien anwenden, hinter denen ich persönlich stehe und die ich auch bei mir und meiner Familie anwenden würde.

Melanie Kriegs

 

Leistungen

Anamnese

In der Erstanamnese führe ich üblicherweise eine ganzheitliche und ausführliche Erhebung Ihrer Krankheitsgeschichte und Ihrer Lebensumstände durch, welche weit über die reine Angabe von aktuellen Symptomen hinausgeht. Durch Ihre Angaben zu Vorerkrankungen, Lebensstil, familiärer Disposition, Beruf, Sozialleben usw. geben Sie wichtige Hinweise, um die ggf. tieferen Ursachen Ihrer Symptome bestmöglich aufspüren zu können. Auch lässt sich auf diese Weise in vielen Fällen herausfinden, ob möglicherweise weitere Beschwerden mit den aktuell vordergründigen Symptomen im Zusammenhang stehen. Die gesammelten Informationen ermöglichen mir vielfach die Erstellung eines individuellen Therapieplans, welcher sowohl Ihre aktuellen Symptome wie auch ggf. die zu Grunde liegenden Ursachen weitgehend berücksichtigt.

Falls vorhanden, bringen Sie bitte Vorbefunde, wie z.B. Blutlaborwerte, zum Ersttermin mit.

Diagnostik

Damit Ihnen und mir vor Therapiestart ein möglichst genaues Bild über Ihren körperlichen Zustand vorliegt, um Sie bestmöglich und zielgerichtet unterstützen zu können, zum Ausschluss möglicher Kontraindikationen und zur Erfolgskontrolle, ergänze ich die Anamnese um Diagnostik. Klassische körperliche Untersuchungen und einfache Labordiagnostik (Urinstick, Blutzucker, HB-Wert, Blutlipide, Blutsenkungsgeschwindigkeit) führe ich in meiner Praxis durch. Auf Wunsch ergänze ich für Sie die schulmedizinisch anerkannte Diagnostik gerne um eine Irisdiagnostik. 

Die Irisdiagnostik ist eine alternative, wissenschaftlich nicht anerkannte Diagnostik, welche aus meiner Sicht in vielen Fällen zusätzliche Hinweise zu Grundveranlagung, Stoffwechsellage und möglichen Schwächen im Organismus geben kann.
Die Irisdiagnose bezieht sich auf Veränderungen der Iris, die konstitutionell oder durch Krankheitsprozesse bedingt sein sollen. Eine Anerkennung der naturheilkundlichen Methode durch die evidenzbasierte Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, liegt nicht vor. Ausreichende naturwissenschaftliche Studien zur Validität des Verfahrens sind nicht gegeben. Wir sehen die Irisdiagnose als ergänzendes Diagnoseverfahren.

Falls notwendig, arbeite ich für weitere Untersuchungen (Blut-, Stuhl-, Urin- und Speichelproben) mit Fachlaboren zusammen. Die dafür ggf. notwendigen Blutentnahmen werden von mir durchgeführt.

Therapie

In meiner Praxis biete ich Ihnen vorrangig naturheilkundliche Behandlungen an. Hierbei werden natürliche Ressourcen und Reize genutzt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers, wann immer möglich, zu aktivieren und ihn ins Gleichgewicht zu bringen, oft als Ergänzung zur Schulmedizin. Die Behandlungen basieren auf ganzheitlichen Prinzipien, die Körper, Geist und Seele als Einheit sehen. Zu den wichtigsten Methoden gehören die Phytotherapie (=Pflanzentherapie), Ordnungstherapie (Stressreduzierung, Lebensstil), Ernährungstherapie, Bewegungstherapie, Hydrotherapie (Wasseranwendungen) und die Homöopathie. Ergänzend dazu biete ich in meiner Praxis Ohrakupunktur, Aderlass, TUINA-Massagen, Schröpfen, Dorn-Therapie, Breuß-Massage und Vitamin-C-Infusionen an.

Bei naturheilkundlichen Verfahren treten die gewünschten Wirkungen meistens nicht unmittelbar ein. In der Regel bedarf es Wiederholung und etwas Geduld, bis Verbesserungen spürbar werden. Die eingesetzten Methoden sind in der Regel deutlich sanfter als die der Schulmedizin. Außerdem ist das Risiko für unerwünschte und schädliche Nebenwirkungen nach meinen Beobachtungen eher gering.

Behandlungen

Der Aderlass wird heute sowohl in der Schulmedizin als auch in der Naturheilkunde primär angewendet, wenn ein Überschuss an Blutbestandteilen (z.B. bei einer Polycythaemia vera oder Polyglobulie) oder an Eisen (Hämochromatose) oder Kupfer (Morbus Wilson) vorliegt. Hier geht es darum die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern, das Thromboserisiko zu senken oder Organschädigungen zu vermeiden.
In der Naturheilkunde wird der Aderlass außerdem als Ausleitungsverfahren zur Entgiftung, zur Verbesserung von Stoffwechsel und Immunsystem sowie bei Beschwerden wie Bluthochdruck, Müdigkeit und Entzündungen genutzt. Das Blutvolumen wird reduziert, um den Körper zur Neubildung gesunder Blutzellen anzuregen.
Das Ablassen des Blutes erfolgt kontrolliert und unter strengen, hygienischen Bedingungen. Keine Sorge, die furchterregenden Überlieferungen zum Aderlass aus dem Mittelalter sind längst Geschichte.

Der Aderlass kommt aus der evidenzbasierten Medizin, landläufig auch Schulmedizin genannt und wurde dort bis zur Entwicklung der Apparatemedizin sehr oft genutzt. Er erfährt derzeit dort eine gewisse Renaissance, ist aber primär der Naturheilkunde vorbehalten. Wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit sind praktisch unbekannt.

In der Naturheilkunde werden Entgiftung und Ausleitung als zentrale Säulen zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und zur Behandlung chronischer Leiden betrachtet. Man geht unter anderem davon aus, dass sich im Laufe des Lebens im Zwischenzellraum wohl auch unerwünschte Stoffe und Stoffwechselprodukte ablagern können, was den Körper belasten kann, da so die natürlichen Funktionen und Abläufe des Stoffwechsels nicht selten gestört und erschwert werden. Naturheilkundlich werden zum einen die Ausleitungsorgane des Körpers gezielt unterstützt, wozu Leber, Nieren, Darm, Haut und Lunge zählen. Zum anderen wird die Ausleitung unerwünschter Ablagerungen aus dem Zwischenzellraum aktiviert. Dafür werden mehrere naturheilkundliche Methoden kombiniert. Zum Einsatz kommen z.B. Phytotherapeutika, naturheilkundliche Arzneimittel, spezielle Nahrungsergänzungsmittel, Darmreinigung, physikalische Methoden und Schwitzkuren
Die moderne Labordiagnostik hat heute übrigens einige Parameter zur Verfügung, um zu schauen, wie gut die Entgiftungsmechanismen bei einem Patienten funktionieren. Hier gibt es durchaus Unterschiede in den körperlichen Voraussetzungen, woraus man den Schluss ziehen kann, dass einige Menschen ihre körpereigene Entgiftung mehr unterstützen müssen als andere, um auf die gleiche Effizienz zu kommen.

Ausleitungsverfahren, also das Entfernen von „Giften“ gehören zu den etablierten Behandlungsverfahren der Naturheilkunde. Seit vielen Jahrhunderten ausgeübt, sind aber dennoch keine validen wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit vorhanden, weil sich wohl kaum Jemand die Mühe gemacht hat, sie zu erstellen.

Die evidenzbasierte Medizin redet übrigens hier nicht von Giften, sondern von Stoffwechselzwischen- oder Endprodukten und kennt demzufolge praktisch auch keine Ausleitungsverfahren. Das ist eine Terminologie, die sich in der Naturheilkunde etabliert hat, lange bevor es eine schulmedizinische Toxikologie gab. Deshalb verwenden wir diese Begriffe gerne weiter und begeben uns nicht in einen Terminologie-Streit.

Die Breuß-Massage ist eine sanfte, energetische Rückenmassage, die darauf abzielt, die Wirbelsäule zu strecken und die Bandscheiben zu regenerieren und sich auf die Dorn-Therapie aufbaut. Eingesetzt werden sanfte Griffe, Johanniskrautöl und Seidenpapier. Vorab werden Wirbelsäule und Rückenmuskulatur auf schmerzhafte Stellen untersucht, denn die Massage soll nicht weh tun. Eine warme Umgebung und eine angenehme, ruhige Atmosphäre unterstützen die Wirkung. Während der Massage wird nicht geredet, um die Wirkung zu optimieren.

Die Dorn-Therapie und die Breuß-Massage sind komplementärmedizinische Verfahren, die von Nichtärzten entwickelt wurden. Wissenschaftliche valide Studien zur Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Auch werden diese Methoden von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, nicht anerkannt. Beschriebene Wirkmechanismen beziehen sich also auf Beobachtung einzelner Therapeuten.

Im Darm sitzt der größte Teil des menschlichen Immunsystems, weshalb seine Gesundheit und sein Gleichgewicht von großer Bedeutung für den gesamten Organismus sind. Die Darmtherapie (auch Darmsanierung genannt) zielt darauf ab, das mikrobielle Gleichgewicht im Darm bestmöglich wiederherzustellen und die Darmschleimhaut zu regenerieren. Sie wird häufig nach Antibiotikagaben, bei Reizdarmsyndrom, bei chronischen Unverträglichkeiten und nach wie auch während einer Medikation mit Arzneimitteln eingesetzt, welche die Darmschleimhaut und/oder die Darmflora negativ beeinflussen können. Darunter fallen z.B. Chemotherapeutika, Cortison und Magensäureblocker. Eine Darmtherapie umfasst die Schritte Entgiftung, Darmreinigung und Mikrobiom-Aufbau und dauert in der Regel mindestens 3 Monate. Für eine zielgerichtete Darmtherapie werden zusätzlich zur Anamnese vorab Stuhlanalysen durchgeführt. Je nach Befund wird dann geschaut, was der Darm des Patienten benötigt. Eine nachhaltige Darmtherapie umfasst üblicherweise auch die Betrachtung der Oberbauchorgane wie Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse, welche nicht selten (mit) verantwortlich für eine gestörte Darmflora sind, weil sie die für die Verdauung notwendigen „Säfte“ liefern. Finden sich hier Störungen, wird das ins Therapiekonzept mit aufgenommen. Ergänzt wird die Darmtherapie zudem in vielen Fällen um Ernährungsanpassungen und/oder Stressmanagement und/oder mehr Bewegung.

Auch die evidenzbasierte Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, kennt die Darmsanierung, wendet sie aber im Vergleich zur Naturheilkunde nur sehr selten an. Oft, wenn praktisch das Kind bereits mit dem Bade verschüttet wurde, beispielsweise nach einer hochdosierten Antibiotikatherapie, die die natürliche Darmflora zerstört hat. Manches von dem, was die Naturheilkunde der Darmsanierung zurechnet, ist noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht, da bewegen wir uns auf dem Boden der Beobachtungen und logischen Hypothesen, aber unser gefestigtes Wissen nimmt zu.

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte, komplementärmedizinische, manuelle Behandlungsmethode zur Korrektur von leichten und unkomplizierten Fehlstellungen an der Wirbelsäule und an Gelenken. Der Therapeut ertastet Fehlstellungen und korrigiert diese, soweit wie möglich, durch sanften Druck. Entscheidend ist dabei aus unserer Sicht die Eigenbewegung des Patienten (z.B. Beinschwingen), um die Muskulatur abzulenken und das Gelenk leichter in die „Idealposition“ zu führen. Ein zentrales Element der Behandlung ist zudem die Prüfung einer möglichen Beinlängendifferenz. Gibt es Abweichungen, versucht der Therapeut die verursachenden Fehlstellungen zu korrigieren und prüft den Erfolg durch wiederholten Vergleich der Beinlängen.

 

Die Ernährungstherapie umfasst gezielte Maßnahmen zur Behandlung oder Linderung von Krankheiten durch eine angepasste Ernährung. Im Gegensatz zur präventiven Ernährungsberatung für Gesunde richtet sie sich an Menschen mit bestehenden Erkrankungen. Ziele sind die positive Beeinflussung der Grunderkrankung, die Linderung von Beschwerden, die Vermeidung von Mangelernährung und die Reduktion des Medikamentenbedarfs. Je nach Erkrankung wird zusammen mit dem Patienten zuerst geschaut, ob und in welcher Intensität man durch eine maßgeschneiderte Diät in seinem Fall Verbesserungen erwarten kann. Anschließend wird der Patient darüber aufgeklärt, was auf ihn zukommen würde. Dann trifft dieser mit ausreichend Bedenkzeit eine Entscheidung, wobei er seine gesamte Lebenssituation mit im Blick haben sollte. Je nach Diät verlangt diese Therapie dem Patienten ein hohes Maß an Eigeninitiative ab, wovon letztendlich der Erfolg abhängt. Ich vermittle Ihnen das notwendige Wissen, gebe praktische Tipps und kann Sie mit Ernährungsplänen unterstützen. Eine Erfolgskontrolle ist in vielen Fällen über Labordiagnostik möglich.

Vieles von dem, was wir hier machen, entstammt der Ökotrophologie und ist somit auch Teil der evidenzbasierten Medizin.

Die naturheilkundliche Injektionstherapie ist ein Verfahren der Komplementärmedizin, bei dem Wirkstoffe direkt in oder unter die Haut, in die Vene, in Muskeln oder Gelenke injiziert werden, um eine schnellere und gezieltere Wirkung als bei einer oralen Gabe zu erzielen. Hauptvorteil ist hierbei die Umgehung des Magen-Darmtraktes. Für einige Patienten, die möglicherweise täglich mehrere Medikamente einnehmen müssen und dabei Abstände zu Mahlzeiten und anderen Mitteln zu berücksichtigen haben, ist die Gabe per Injektion manchmal eine Erleichterung und es sichert die Aufnahme der gewünschten Menge, ohne von einer regelmäßigen oralen Einnahme abhängig zu sein, welche nicht immer konsequent eingehalten wird. Für die Injektionstherapie werden von mir nur apothekenpflichtige Arzneimittel verwendet.

Eingesetzt wird dieses Verfahren bei Schmerzen am Bewegungsapparat (Arthrose, Rückenschmerzen, Sportverletzungen, rheumatischen Beschwerden), bei akuten und chronischen Entzündungen/ Infekten zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte und bei Erschöpfungszuständen. In meiner Praxis wird je nach Mittel nur in oder unter die Haut oder in die Vene injiziert und ich beschränke mich aus Sicherheitsgründen auf Mittel, von denen kein bekanntes Risiko für eine allergische Reaktion ausgeht. Neben Vitamin-C-Infusionen über die Vene, verabreiche ich außer Vitamin B12 (nur bei eindeutiger Indikation) keine weiteren Vitamine und Aufbaupräparate über Injektion- und/ oder Infusionstechniken.

Unter Komplexhomöopathie versteht man eine Therapieform, bei der im Gegensatz zur klassischen Homöopathie keine Einzelmittel, sondern Kombinationspräparate aus mehreren homöopathischen Wirkstoffen verwendet werden. Die Auswahl der Mittel erfolgt häufig nach der medizinischen Diagnose (z.B. „Heuschnupfen“) statt nach einer individuellen, ganzheitlichen Symptomanamnese. Man geht davon aus, dass Krankheiten komplexe Ursachen haben und eine Mischung verschiedener Stoffe ein breiteres Wirkungsspektrum bietet. Nach gründlicher Überlegung und Abwägung habe mich zur Aufnahme der Komplexhomöopathie als Therapieoption entschieden, weil mir sehr geschätzte Heilpraktikerkollegen mit jahrelanger Praxiserfahrung in Fortbildungen von ihren guten Erfolgen mit solchen Mitteln berichtet haben.

Die Komplexhomöopathie wende ich ausschließlich bei Patienten an, die dafür offen sind.

Dabei verordne ich bei entsprechender Indikation auch gerne zugelassene Komplexmittel. Das sind Homöopathika mit mehreren Wirkstoffen, viele davon mit konkreten Anwendungsgebieten und Zulassungen mit konkreten Anwendungsgebieten.

Die Ohrakupunktur ist eine Spezialform der Akupunktur, die davon ausgeht, dass die Ohrmuschel ein Mikrosystem darstellt, welches den gesamten Körper abbildet. Durch Stimulation spezifischer Punkte
(= Reflexpunkte) am Ohr mit feinen Nadeln oder Samen soll eine therapeutische Wirkung auf das zugehörige Organ oder Körperteil erzielt werden. Ziel ist die Linderung von Schmerzen, Stress und seelischen Problemen.

Die Nadeln werden etwa 2-3 mm tief gesetzt. Der Patient ruht etwa 30 Minuten entspannt und gewärmt auf einer Liege, bevor die Nadeln wieder entfernt werden.

Je nach Indikation verweilen Nadeln zur Stimulierung bestimmter Punkte auch mal bis zu einer Woche im Ohr.

Im Gegensatz zur traditionellen chinesischen Akupunktur, die von der WHO mit zahlreichen Anwendungsgebieten anerkannt wird, erfährt die Ohrakupunktur, meist nach Nogier, keine Anerkennung durch die evidenzbasierte Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, oder amtliche Stellen wie die WHO. Wissenschaftlich valide Beweise für Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Wir berufen uns auf die Beobachtungen einzelner Therapeuten.

Phytotherapie ist die Pflanzenheilkunde, die zur Linderung und Vorbeugung von Krankheiten Arzneipflanzen nutzt. Aus deren Teilen (Blätter, Wurzeln, Blüten, Früchte, Knospen) werden z.B. Extrakte, Tinkturen, Tees und Salben hergestellt. Die Wirkung beruht auf pflanzlichen Inhaltsstoffen wie ätherischen Ölen, Flavonoiden, Senfölglykosiden etc. und findet Anwendung bei vielerlei Beschwerden (z.B. Erkältungs- und Harnwegsinfekten, Schlafstörungen, Wechseljahresbeschwerden, Verdauungsproblemen, Kopfschmerzen, Herz-Kreislaufproblemen, Erkrankungen des Atmen- und Bewegungsapparates). Im Gegensatz zur Homöopathie basiert die moderne, evidenzbasierte Phytotherapie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und klinischer Forschung. Die Wirkstoffe in pflanzlichen Arzneimitteln liegen in pharmakologisch relevanten Konzentrationen vor und werden durchaus auch in der Schulmedizin eingesetzt.

Die Phytotherapie z.B., auch Pflanzenheilkunde genannt, gehört zu den vom Gesetzgeber anerkannten besonderen Therapierichtungen. Sie wird gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt.

Beim trockenen Schröpfen werden spezielle Schröpfgläser auf die intakte Haut gesetzt, wobei durch Erhitzung der Luft in den Gläsern oder mithilfe einer Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt wird. Durch den Unterdruck wird das Gewebe angesaugt, was zu einer starken lokalen Mehrdurchblutung führt, den Stoffwechsel aktivieren -und den Lymphfluss anregen soll. Häufig wird am Rücken geschröpft, da nach Auffassung der Naturheilkunde dort Reflexzonen liegen, über welche man versucht, innere Organe positiv zu beeinflussen. Durch das starke Anheben des Gewebes können Verklebungen zwischen Muskeln und Faszien nicht selten gelöst werden. Muskelverspannungen und Schmerzen, besonders im Bereich von Nacken, Schultern und Rücken, können durch die Technik gelindert werden. Auch zur Verbesserung von Durchblutungsstörungen kann das Schröpfen in vielen Fällen eingesetzt werden. Durch den Sogreiz soll zudem das Immunsystem angeregt werden.

In der Naturheilkunde wird das Schröpfen auch als mechanische Unterstützung zur Ausleitung von unerwünschten Stoffen eingesetzt, indem es diese durch den Sog aus dem Gewebe lösen und dann über Lymphe und Haut abtransportieren soll. Das Schröpfen hinterlässt häufig oberflächliche Hämatome, welche zwar nicht schön aussehen, aber in aller Regel harmlos sind und nach etwa zwei Wochen wieder verschwinden.

Schröpfen gehört zu den Standarddisziplinen der Naturheilkunde und wird seit alters her in verschiedenen Kulturkreisen ausgeübt. Es ist ziemlich gesichert, dass bereits Marco Polo das Schröpfen von China, wo es Teil der TUINA, einer TCM-Technik ist, nach Europa gebracht hat. Wie andere tradierte Naturheilverfahren ist das Schröpfen aber kaum durch wissenschaftliche Studien belegt. Hier fehlt wohl auch das Interesse an wissenschaftlicher Absicherung.

Die Schröpfkopfmassage ist eine Technik, bei der mit eingeölten Schröpfköpfen auf der Haut ein Unterdruck erzeugt wird. Die Schröpfköpfe werden über den Körper bewegt, um tiefe Verspannungen und Verklebungen im Gewebe zu lösen und um die Durchblutung zu fördern, ähnlich einer Bindegewebsmassage. Sie kombiniert Schröpfen mit Massage, regt den Stoffwechsel an und kann zur Schmerzlinderung und Entspannung beitragen. Für die Schröpfkopfmassage gibt es weniger Kontraindikationen, als für das trockene Schröpfen, weil die Wirkung nicht ganz so stark und punktuell ist. Ein weiterer Unterschied zum trockenen Schröpfen ist, dass das Gewebe großflächiger bearbeitet wird. Vor dem trockenen Schröpfen führe ich immer eine kurze, vorbereitende Schröpfkopfmassage durch, um die Schröpfköpfe auf das bereits gut durchblutete Gewebe aufzusetzen, was den Effekt der Therapie verstärken soll.

Schröpfen gehört zu den Standarddisziplinen der Naturheilkunde und wird seit alters her in verschiedenen Kulturkreisen ausgeübt. Es ist ziemlich gesichert, dass bereits Marco Polo das Schröpfen von China, wo es Teil der TUINA, einer TCM-Technik ist, nach Europa gebracht hat. Wie andere tradierte Naturheilverfahren ist das Schröpfen aber kaum durch wissenschaftliche Studien belegt. Hier fehlt wohl auch das Interesse an wissenschaftlicher Absicherung.

Die Tuina-Massage (chinesisch tui =schieben; na =greifen) ist eine jahrhundertealte Heilmethode und eine der fünf Hauptsäulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ziel ist es, Blockaden im Energiefluss (Qi) des Körpers zu lösen und das Gleichgewicht von Yin und Yang wiederherzustellen, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Tuina unterscheidet sich von klassischen Massagen durch ihren ganzheitlichen Ansatz, der auf der Meridianlehre basiert. Anstatt nur an Muskeln und Bändern zu arbeiten, werden verschiedene manuelle Techniken angewendet, um Akupressurpunkte und Energiebahnen zu stimulieren. Während der Massage wird nicht geredet, um die Wirkung zu optimieren.

Eine Methode der traditionellen Chinesischen Medizin, die von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt wird, dazu liegen die Vorstellungen vom Wesen der Krankheitsbilder zu weit auseinander. Valide wissenschaftliche Studien liegen nicht ausreichend vor.

Es mehren sich aber einzelne Untersuchungen der WHO, die eine Anerkennung durch diese supranationale Behörde in Aussicht stellen. Tuina hat auch westliche Methoden wie die Osteopathie beeinflusst. Auch die Urform des Schröpfens, die vermutlich von Marco Polo nach Europa gebracht wurde, ist Teil der Tuina.

Eine Vitamin-C-Infusion ermöglicht es, deutlich höhere Vitamin-C-Blutspiegel zu erreichen als es durch eine orale Einnahme möglich wäre, was bei bestimmten Mangelzuständen oder unterstützenden Therapien medizinisch sinnvoll sein kann. Der Hauptvorteil einer intravenösen Verabreichung liegt in der Umgehung der begrenzten Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt. Die Infusion ist in der Regel gut verträglich. Kontraindikationen gilt es vorab abzuklären, worunter Schwangere und Patienten mit Nierenerkrankungen und G6PD-Mangel fallen. Bei bestehenden Grunderkrankungen, welche schulmedizinisch behandelt werden, gebe ich Vitamin-C-Infusionen nur, wenn die behandelnden Ärzte keine Einwände dagegen haben und wenn miteinander abgestimmt wurde, zu welchem Zeitpunkt die Infusion gesetzt werden kann (Beispiel: Chemotherapie + Vitamin-C-Infusionen). In der komplementären Onkologie wird hoch dosiertes Vitamin C eingesetzt, um die Lebensqualität zu verbessern und Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie zu lindern. Es gibt Hinweise auf eine mögliche Wirkungsverstärkung bestimmter Chemotherapien, aber keine Belege dafür, dass es Krebs heilen kann.

Wissenschaftlich belegt ist die Anwendung bisher nur bei Vitamin-C-Mangelzuständen, die ernährungsbedingt nicht behoben werden können, sowie bei Methämoglobinämie im Kindesalter.

Diskutierte Anwendungsgebiete, die wissenschaftlich noch nicht abschließend belegt sind, sind eine Stärkung des Immunsystems bei akuten und chronischen Infekten oder bei Infektanfälligkeit, die Förderung der Wundheilung nach Operationen oder Verletzungen, eine Reduktion von Müdigkeit und Erschöpfungszuständen.

Ich setze Vitamin-C-Infusionen nur nach vorheriger Abklärung der Kontraindikationen ein. Hierfür muss zumindest für den Parameter G6PD in der Regel vorab einmal Blut abgenommen und eingeschickt werden.
Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit der Vitamin-C-Hochdosistherapie, liegen nicht ausreichend vor, die wissenschaftlichen Lager haben noch keinen Konsens gefunden. Sie gehört demnach zu den alternativmedizinischen Disziplinen, ohne Anspruch auf wissenschaftliche Anerkennung.

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